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Trotz 14 Mio. Subventionen schaffen es die Vereinigten Bühnen Wien nicht, ein erfolgreiches Programm auf die Beine zu stellen. Der Titel der letztjährigen Kindefreunde-Oper im Ronacher wird zum Programm.
Die Auslastung der Vereinigten Bühnen Wien fällt seit Jahren. Erklärt wird dies mit "Irak-Krieg" und "heimischer Konjunkturschwäche" - während die Bundestheater 2003 eine deutlich steigende Tendenz aufweisen.

Franz Häußler, Generaldirektor des Unternehmens, erwirtschaftet einen Verlust von 7,09 Millionen Euro und lässt sich dennoch "als spezielle Anerkennung für die wirtschaftlichen Ergebnisse" eine Prämie von drei Brutto-Monatsgehältern auszahlen.

Musicalflops en masse

Unter der künstlerischen Leitung von Rudi Klausnitzer sank in den letzten Jahren die Auslastung des Hauses dramatisch: 'Falco', 'Jekyll&Hyde' und 'Wake Up' liegen bei 62 bis 67 Prozent, Barbarella hat ein Einspielergebnis von weniger als 45 Prozent.

Die Bilanz ist eine deutliche Bankrotterklärung der Umsetzung von Musicals der Vereinigten Bühnen Wien. Die Sparte Musical funktioniert nicht mehr, das Publikum lässt sich nicht mehr mit Einheitsbrei abspeisen.

In-transparenter Selbstbedienungsladen

Die Verantwortung für diese Misere liegt bei der Generaldirektion. Dass Herr Häußler vom Aufsichtsrat für das katastrophale Jahr 2003 drei Monatsgehälter Prämie bekommt zeigt, wie die VBW mit Steuergeldern umgeht.

Um die Verluste wettzumachen, mussten heuer die Rücklagen um 7 Mio Euro reduziert werden. Was das Jahr 2004 mit dem Flop 'Barbarella' an Substanzverlust bringen wird, bleibt abzuwarten. Die Schlussfolgerung kann aber kaum sein, noch mehr Geld für Musicals zu fordern.

Grüne Forderungen

Neben dem Rücktritt von GD Franz Häußler fordern wir eine Offenlegung der gesamten Geschäftstätigkeiten und Planungen, plus halbjährliche Berichte an den Kultur- und Finanzausschuss, ab sofort.

Und: die Notbremse bei den Plänen für das Theater an der Wien und den Ronacher-Umbau muss gezogen werden. Alles andere ist fahrlässig.